OFFENES ANGEBOT - Schulsozialarbeit






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Martina Witzke, wer ist das?

Geboren am 22.05.1976 in Kaltenkirchen, wohnte ich meine ersten 20 Jahre in Kattendorf. Zusammen mit meinen Eltern wohnte und lebte ich auf dem Gelände des Kattendorfer Hofes, auf dem meine Eltern auch arbeiteten. Nach neun Jahren verließ ich die Schule Kisdorf mit einem guten Hauptschulabschluss und einem Mofaführerschein, wie ihn noch heute viele bei Herrn Hamer machen. Danach verbrachte ich fünf Jahre auf der Berufsschule in Norderstedt, wo ich erst die mittlere Reife und im Anschluss das Abitur nachholte. Ich bereue den zugegebenermaßen längeren Schulweg keineswegs, ich möchte sogar behaupten, dass es meiner Persönlichkeitsentwicklung enorm zuträglich war. Ich war glücklich auf dieser Schule und bin heute umso glücklicher wieder hier sein zu dürfen.

Nach einem sozialen Jahr, das ich in einer betreuten Integrationswohngruppe absolvierte, begann ich ein Studium im Rauhen Haus. Dort begann ich mich immer mehr fr die Schulsozialarbeit zu interessieren. Ich machte mein Praktikum in der Schule Hegholt in Hamburg Bramfeld. Auch wenn ich mich in meinem Studium mit vielen anderen Bereichen der Sozialarbeit beschäftigte, wurde mir durch das Praktikum klar, dass ich als Schulsozialarbeiterin tätig werden wollte. Fr mich war die Schule immer ein Ort mit guten Erinnerungen und es verwunderte mich, wenn jemand die Zeit mit negativen Erinnerungen füllte. Neben dem Abschluss als Diplomsozialpädagogin belegte ich auch die Kurse für den Diakonenabschluss. Mit der Einsegnung zur Diakonin trage ich meine persönliche innere Einstellung gegenüber den Menschen auch nach Außen. Das elfte Gebot (Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. 3.Mose 19,18 und Matthäus 22, 36-40) leitet mich und der Glaube macht mich zu einer starken, positiv denkenden, verlässlichen Person. Ich bitte dies aber nicht falsch zu verstehen. Als Diakonin verfolge ich keinen missionarischen Gedanken, sondern verstehe mich als handelnde Christin, ohne zu urteilen, ohne meinem Gegenüber etwas aufzuzwingen. Ich stelle mein Diakonsein nicht in den Vordergrund, aber für das Verständnis meiner Person kann dieser Gedanke hilfreich sein. Nach dem Studium arbeitete ich an der Poul-due-Jensen Schule in Wahlstedt. Dort lag mein Aufgabenschwerpunkt in der Nachmittagsbetreuung. Es machte mir sehr viel Spaß und ich denke gerne an die Zeit dort zurück.

Mein ehemaliger Professor sagte mir neulich erst, ich hätte die Bodenständigkeit auf die Spitze getrieben, für mich ist es jedoch mehr als ein Glücksfall jetzt in der Schule Kisdorf arbeiten zu können. Schon in meiner Bewerbung brachte ich meinen Standpunkt zum Ausdruck und halte es noch heute für genau das, was ich möchte: Die Schule als Lebens- und Lernort ist mir sehr vertraut und dies gilt umso mehr für die Gemeinschaftsschule Kisdorf, die ich selbst 9 Jahre als Schülerin besuchen durfte. Gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen, Lehrern, Eltern und weiteren Beteiligten gilt es, die Schulzeit zu einer positiven Erfahrung fr den Einzelnen zu machen. Als Sozialpädagogin kann ich genau an dieser Stelle mit allen Beteiligten an dem Prozess des Heranwachsens teilnehmen und unterstützend eingreifen, da die Schule neben der Familie für die Vorbereitung auf das erwachsene selbständige Leben zuständig ist und Grundsteine für die persönliche Entwicklung legt.

In meinem Privatleben wurde es etwas turbulenter, nachdem ich zwei Kinder zur Welt brachte. Zusammen mit meinem Mann und meinen zwei Jungs lebe ich jetzt in Lentföhrden. Nicht zuletzt die Behinderung des Jüngeren hält unser Familienleben immer wieder auf Trab. Davon abgesehen, dass es bei uns sowieso nie langweilig wird, denn mein/unser Hobby ist nicht alltäglich. Ich bin begeisterte Fantasyrollenspielerin und spiele auch gelegentlich ein Sci-Fi-Tabletopspiel. Wen das Eintauchen in fremde Kulturen, Welten und Galaxien interessiert, dem kann ich das gerne ausführlich bei einem Tee erklären. Dazu ist es nicht verwunderlich, dass ich gerne Fantasyliteratur lese und Sci-Fi-Filme im Kino anschaue, ich mag aber genauso gern Liebesgeschichten und bei traurigen Szenen laufen mir immer die Tränen. Ansonsten bin ich offen für vieles und freue mich immer neue Dinge kennen zu lernen, bin spontan und eigentlich immer gut drauf.

Mein Büro ist von montags bis freitags 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr besetzt, von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr bin ich irgendwo in der Schule unterwegs, Termine können auch außerhalb der Bürozeiten gemacht werden. Ich stehe für Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen als Ansprechpartner zur Verfügung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe auf eine erfolgreiche Schulzeit für Jede/n.