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15.06.2009 Kisdorf (rathje/stelling).
Am Sonntag, den 07.06.09 trafen sich 53 Schüler und 4 Lehrer zu unchristlicher Zeit (6 Uhr!) bei strömendem
Regen an der Buskehre vor der Schule, um sich auf den Weg nach München zu machen: Gemeinsame Klassenreise der
neunten Klassen. Die Ladekapazität des Busses wurde schon
gleich auf die Probe gestellt. Für die vielen "Überseekoffer" (schwer handlebar für manche Personen)
war der Platz einfach nicht vorhanden. Geschickte Männerhände konnten das Problem lösen. Wegen guten
Benehmens nicht immer selbstverständlich durften alle Schüler der drei neunten Klassen mitfahren. Das
hatte zur Folge, dass der Bus zu klein war und wir ein Extraauto benötigten. Drei Schüler hatten jeweils das
Privileg dort mitzufahren. (Die Plätze waren heiß begehrt!)
Bis zur ersten Rast verlief die Fahrt ohne Probleme, dann ging es los... Die Formel-I-Fahrer des PKW rasten dem Bus
davon und trotz einer Handy-Standleitung gelangen die vereinbarten Treffen nur mit größter Mühe.
Während die Businsassen gegen die auferlegte Schlaflosigkeit ankämpfen mussten, sangen sich die PKWler
gemütlich in den Schlaf.
Nach 13 Stunden erreichten wir dann schließlich unsere Herberge Burg Schwaneck. Dank Frau Rathjes langjähriger
Bekanntschaft mit dem ortsansässigen Küchenpersonal konnten wir auch noch zu später Stunde unser erstes
Abendessen genießen. Auf dem Orientierungsspaziergang durch Pullach entdeckten wir "Norma", wo trotz
Vollverpflegung täglich Hamsterkäufe getätigt wurden. Für Felix war extraweiches
Klopapier von immenser Wichtigkeit.
Die erste Nacht verlief trotz Nachtgespenst (Marten), dem unser "Touri-Lehrer" in die Quere kam, ohne weitere
Vorkommnisse. Montag nutzten wir, um München kennen zu lernen. Zunächst in zwei geführten Sightseeing-Tours,
später in Eigenregie in Kleingruppen. Mit platten Füssen und um einige Euros leichter fuhren wir zurück zur
Burg. Nach dem Abendessen führte uns der Verdauungsspaziergang an die Isar, wo sich einige Mutige in die Fluten
stürzten. Ausser Roberts Ball hatten wir jedoch keine Verluste zu beklagen.
"Das Wandern ist des Lehrers Lust". Nach diesem Motto ging es am Dienstag nach Garmisch Partenkirchen in die
Partnachklamm. Auch hier fanden sich einige tollkühne Herren, die ihre Astralkörper mutig im Eiswasser erfrischten.
Anschließend ging es bergan zum "Eckbauern" (schnauf!), dann per Seilbahn abwärts zur Sommerrodelbahn.
Unseren "Touri" (Herr Radetzky, z.Z. ohne Klasse) packte der Ehrgeiz und er mutierte ganz unbestritten zum
"King der Rodler". Frau Rathjes gute Küchenconnections bescherten dem Pädagogen- und Touritisch nach
dem Abendessen ein Extraschmankerl: Spargel mit Kerbel! Die gutgemeinte Gabe unseres "Küchengspusis" kam leider
zum falschen Zeitpunkt. Herr Schmidt war schon pappsatt und der Touri aus Dithmarschen nutzte den Kerbel nur zur
Teller-Deko. Frau Stelling bevorzugte dann doch lieber Nudeln statt Spargel al dente. Zur Verdauung wurde abends ein
Fußballspiel angesetzt. Viktors Mannschaft gewann "hochhaus".
Mittwochvormittag wandelten wir auf den Spuren von Schweini und Co. in der Allianzarena. Nachmittags besuchten wir den
Olympia Park. Auf dem Olympiaturm genossen wir die herrliche Aussicht über München, wenn auch der weibliche Teil
des Pädagogenpersonals erhebliche Orientierungsschwierigkeiten hatte. Den Tagesabschluss bildete am Abend ein Besuch
im Englischen Garten, den wir nur mit größter Anstrengung erreichen konnten...
Am Donnerstag war Bildung angesagt: Einige besuchten das Deutsche Museum, andere fuhren nach Dachau. Im burginternen
französischen Garten konnten wir abends grillen. Herr Radetzky beherrschte das Grillbesteck aus dem FF. Er ist eben
ein Tausendsassa, der universell einsetzbar ist!! Der Rücktransport des gefüllten Servierwagens über mehrere
Stufen endete in einem vorhersehbaren Debakel. Die Berechnung des Neigungswinkels und die Erdanziehungskraft waren
augenscheinlich noch nicht Unterrichtsthema, denn es schepperte gewaltig...
Der Bildung noch nicht genug gefrönt, besuchten wir am Freitag "Tutanchamun" in seinem Museum und -
besonders für Herrn Schmidt ganz wichtig -, BMW. (Ist das neue Auto schon bestellt?)
Samstagmorgen, am 13.06., hieß es dann Abschied nehmen. Unsere Hoffnung, ca. 19 Uhr in der Heimat anzukommen,
wurde jäh zerstört, als ein PKW unseren "kleinen" Bus übersah und uns rammte. Nach der kleinen
Ewigkeit von anderthalb Stunden Wartezeit auf die Autobahnpolizei, konnten wir unsere Fahrt endlich fortsetzen. Nachdem
die letzten Euros bei Burger-King verfuttert wurden, ging die Reise bei Filmunterhaltung und Schnarchen reibungslos
zuende. Kurz vor 22 Uhr konnten alle wieder von ihren Lieben in Kisdorf in die Arme geschlossen werden...
Fahrt nach München - ein Reisebericht von Julia Rettig (R9b)
Die Klassenfahrt begann für die ca. 50 Schüler und die vier Lehrer (Herr Radetzky, Herr Schmidt,
Frau Stelling und Frau Rathje) am Sonntagmorgen, den 07.06.09. Unser Ziel: München.
Die 13-stündige Busfahrt endete an der Burg Schwanneck, die uns für die nächsten sieben Tage als
Unterkunft dienen sollte.
Am nächsten Morgen standen wir alle hochmotiviert bei Sonnenschein auf und fuhren nach einem leckeren
Frühstück in die Innenstadt von München. Dort erkundeten wir mit unseren Lehrern die
Sehenswürdigkeiten Münchens und gingen im Anschluss shoppen.
Am nächsten Tag fuhren wir, von der Sonne begleitet, nach Garmisch-Partenkirchen. Dort gingen wir, nachdem wir
die Olympia-Sprungchance bewundert haben, zu der Partnachklamm. Diese erfrischte uns alle und motivierte uns zu einer
Wanderung. Wir bestiegen einen Berg von ca.1230m und fuhren dann, stolz die Wanderung geschafft zu haben, mit der
Gondel hinab. Unten angekommen vergnügten wir uns noch auf der Sommer-Rodelbahn und fuhren dann wieder in unsere
Unterkunft.
Der dritte Tag begeisterte alle unsere Fußballfans, denn wir fuhren zu der bekannten Allianz-Arena, in der wir
alle, auch Leute, die nicht fußballbegeistert sind, viel Spaß hatten. Im Anschluss ging es in den
Olympiapark und wir schlossen den Tag mit einem Besuch im Englischen Garten ab.
Den Donnerstagvormittag verbrachten wir in zwei Gruppen. Ziele waren das Deutsche Museum in München oder das
Konzentrationslager von Dachau. Erst am frühen Nachmittag trafen wir wieder im Tierpark Hellabrunn zusammen.
Unseren letzten Tag in München begannen wir wieder in zwei Gruppen: Die eine schaute sich Automobile im BMW-Museum
an und die andere die Schätze der Tutanchamun-Ausstellung. Gegen Mittag trafen sich alle gut gelaunt wieder
zusammen und fuhren, wie bereits am ersten Tag, in die Innenstadt von München. Dort durften wir in kleinen Gruppen
unseren letzten Nachmittag in München auf eigene Faust genießen.
Wir starteten unsere Heimfahrt am 13.06. nach dem Frühstück und waren alle erleichtert, nach dreizehn Stunden
Fahrt wieder zu Hause anzukommen. Die Klassenfahrt hat sehr viel Spaß gemacht und alle wären bereit, noch
eine Klassenfahrt anzutreten!
Die Hinfahrt - von Hannah, Christin und Hanna
Mitten in der Nacht haben wir uns alle um 5:45h in Kisdorf an der Buskehre der Schule getroffen. Noch voll müde
haben wir die Koffer ausgepackt und an einer Stelle gesammelt, von wo sie der Busfahrer dann in den Bus einladen konnte.
Der Busfahrer hat die ganzen Koffer in den Bus gepackt und sich über die Größe einiger Gepäckstücke
gewundert, währenddessen konnten wir uns noch verabschieden und sind dann in den Bus eingestiegen. Allerdings
nicht ganz "alle", denn drei von uns mussten (oder durften) im Auto von Herrn Schmidt und Herrn Radetzky
mitfahren, weil der Bus für uns alle zu klein war.
Um 6:10h sind wir dann in Kisdorf losgefahren bis zu IKEA in Hamburg-Schnelsen, unserem ersten Stopp. Dort haben wir
nach immens langer Fahrt unseren Busfahrer gegen eine Kollegin namens Elsbeth getauscht, die uns dann bis 8:20h gefahren
hat. Zeit für einen Stopp bei McDonalds und damit Zeit um aufs Klo zu gehen und auch Zeit für McBreakfast.
Nach erster Stärkung waren wir um 8:40h wieder (Mc)fit für die nächste Etappe.
Der nächste Stopp ließ etwa 2 Stunden auf sich warten, wir waren inzwischen ungefähr in Göttingen. Klar
dass einige auch hier wieder erstmal die Toiletten testen mussten. Blöd war hier, dass wir erstmal 0.50 €
bezahlen mussten, dafür waren die Toiletten aber auch wirklich richtig sauber. Nach kurzer Pause ging es dann aber
auch schon wieder weiter...
Am Anfang waren wir alle noch relativ aktiv, doch nach ein paar Stunden Busfahrt haben sich einige unauffällig
schlafen gelegt. Das hielt jedoch nicht lange an, denn Frau Rathje ist im Bus umhergegangen und hat alle Schläfrigen
gnadenlos wieder aufgeweckt. In Grossenmoor haben wir dann eine 45-Minuten-Pause gemacht, Zeit genug, auch etwas
Größeres zu essen, denn so eine Busfahrt macht hungrig. Und wieder ging es auf den Weg der nächsten Etappe...
Der hintere Teil des Busses (die hinten sitzenden Schüler und Schülerinnen) war nun wieder wach, zumindest wach
genug für eine ausgiebige Kissenschlacht. Diese musste allerdings nach etwa einer Stunde wieder unterbrochen
werden, denn um 16:05h stand der nächste Stopp an, die Toiletten riefen wieder einige zu Besuch. Diese Pause war
aber nur von kurzer Dauer und wir haben uns wieder auf den Weg gemacht.
Die letzte Etappe war angebrochen und nach circa
13 Stunden sind wir endlich gegen 19:10h in unserer Jugendherberge angekommen.
Zum Glück gab es gleich etwas zu Essen: Schnitzel mit Pommes, das war gar nicht schlecht. Nach der Stärkung
haben wir uns alle unten getroffen und haben die Zimmer verteilt. Ein kleines und schnell gelöstes Problem hat uns
noch kurz aufgehalten und dann hieß es "Koffer aus dem Bus holen und Zimmer beziehen". Die Koffer waren schnell
ausgepackt, dann haben es sich alle in den Zimmern (nicht unbedingt in den eigenen) gemütlich gemacht. Die erste Nacht
war ziemlich leise, wahrscheinlich steckte allen noch die Anstrengung der 13stündigen Anfahrt in den Knochen...
Teilnehmer aus der Klasse H9:
Danah Al Bahar, Mareike Biehl, Madelaine Mehrens, Sina Niedostatek, Ken Andresen,
Kilian Brümmer, Kim Steffen Eichberg, Marten Faiga, Sebastian Hagel, Tobias Benjamin Hagel, Tobias Marach,
Robert Petri, Till Sivertsen, Tim Sievertsen, Viktor Wagner und Robert Wieberneit.
Teilnehmer aus der Klasse R9a:
Johanna Ahlrichs, Agnes Borchers, Christin Drecoll, Annika Joana Ehlers, Sonja Fricke, Hannah Heckmann,
Johanna Jaeppelt, Vanessa Jansen, Larissa Markmann, Marie-Helene Sieck, Lea Stüwe, Melina Vogt,
Jonathan-Heinrich Albrecht, Marvin Butkereit, Janik Goluch, Felix Göttsch, Fabian Nehrmann, Justin Meikel Pfaff,
Marco Sievers und Kevin Srda.
Teilnehmer aus der Klasse R9b:
Laura Dickmann, Julia Harwardt, Juliane Jahnke, Lisa-Marie Mann, Julia Rettig, Franziska Schmidt, Saskia Steen,
Tatjana Steffens, Tobias Babian, Thilo Klaus Uwe Decker, Lasse Finnern, Patrick Fleckner, Dennis Fölster,
Sascha Möller, Kevin Schmüser, John Gavin Schönfeldt und Marius Stolze.


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