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30.09.2009 Kisdorf (juja).
Die etwas andere Stadtführung hat am Abend vor dem Klassenlehrertag die 10b mitgemacht. Die Klasse fuhr gegen
18:30h los, um St.Pauli unsicher zu machen. Mit der Bahn ging es von Henstedt-Ulzburg bis Eidelstedt, von dort aus
bis zu den Landungsbrücken. Dort wurde die Gruppe von einem Stadtführer der Stadtführungsagentur
Statt Hamburg begrüßt und kurz in die Geschichte St.Paulis eingeführt.
Die erste Station der Führung war der alte, frisch sanierte Elbtunnel. Am Ausgang folgte eine kleine Geschichte
über die Hafenarbeiter, die früher in Scharen am Lohntag aus dem Elbtunnel strömten und dort von ihren
Frauen erwartet wurden, die ihnen die Lohntüte abnahmen.
Nach dieser Anekdote ging die Klasse bei leichtem Regen auf den Kiez, am Rotlichtviertel vorbei und zum
Hans-Albers-Platz. Nach dem etwas belebteren Teil der Reeperbahn brachte der Gruppenführer die Klasse in den
ruhigen, bewohnten Teil des berüchtigten Stadtteils Hamburgs. Der Weg führte vorbei am kleinen Park St.Paulis,
durch ruhige Strassen und wieder zurück zur Reeperbahn. Die Prachtstraße entlang ging es zur
Grossen Freiheit und an einigen Clubs vorbei, die viel Freizügigkeit versprechen, jedoch nicht besucht
wurden. Hier bewunderten alle die St. Stephans-Kirche und lachten, als sie die mit polnischen Anzeigen beklebten
Strassenschilder in der Nähe sahen. Nach diesem Ereignis ging es durch das ehemalige China-Town in der
Schmuckstrasse, das während des 2.Weltkrieges vollständig ausgelöscht wurde. Nun ging es die
Simon-von-Utrecht-Strasse entlang und den Hamburger Berg hinunter. Am Spielbudenplatz endete die Tour.
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