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Die Ausgangslage:
Die Ergebnisse der Pisa-Studien haben viele Politiker und die Öffentlichkeit auf den Plan gerufen, dass an unseren
Schulen an verschiedenen Stellen ein dringender Handlungsbedarf im Sozialbereich besteht. Steigender wirtschaftlicher
Druck zwingt viele Familien, sich intensiver um zusätzliche Einkommen zu kümmern. Zusätzliche Einkommen
zu generieren, heisst zusätzliche Zeit zu investieren. Da Zeit nicht produzierbar ist, geht die hierfür zu
investierende Zeit für andere Aufgaben verloren und oftmals ist dies Zeit, die sonst für Familie und Kinder
eingesetzt worden wäre. Die Folge: Kinder erfahren zuhause oft weniger Zuwendung und weniger Aufmerksamkeit, was
sich in vielen Fällen deutlich auf das Lern- und Sozialverhalten der Kinder auswirkt, Verhaltensauffälligkeiten
sind häufiger zu beobachten. Ausserdem steigt der Stressfaktor durch äussere Einflüsse immer mehr an -
negativer Stress, der sich auch auf die Kinder in der Familie auswirkt. Die Folge: immer mehr Kinder kommen mit ihrem
eigenen Leben weniger gut klar, fühlen sich in wichtigen Fragen allein gelassen und resignieren zunehmend vor den
Problemen des eigenen Lebens und des Erwachsenwerdens. Hier muss die Gesellschaft reagieren und schon in der Schule
effektive Hilfen für die Schüler und Schülerinnen anbieten, die Kinder individuell unterstützen,
Aggressionen abbauen helfen und Lernblockaden erkennen und auflösen, kurz: Sozialarbeit leisten.
An unserer Schule wurde zu diesem Zweck die Sozialpädagogin
Martina Witzke
eingestellt. Sie ist täglich für die Kinder da, organisiert Hausaufgabenhilfe, ist Ansprechpartnerin für
persönliche Probleme der Kinder und bietet verschiedene Kurse im Rahmen des offenen Nachmittagsangebotes an bzw.
organisiert dies.
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