UNSERE SCHULE - Patenkinder


Gelder für soziale Einrichtungen zu spenden, ist seit vielen Jahren eine gute Tradition in unserer Schule. Man erwirtschaftet zum Beispiel Überschüsse bei Weihnachtsfeiern an unserer Schule - und stellt diese Gelder dann einer gemeinnützigen Organisation zur Verfügung, aber welcher?
Jedes Jahr erneut wurde über die Empfängerorganisation debattiert, engagierte Unterstützer stellten ihre Favoriten vor, jedes Jahr wurde eine andere Organisation ausgewählt. Seit 2007 ist dies nun vorbei: das Kollegium hat sich auf Vorschlag von Martina Pietsch dafür entschieden, mit den Überschüssen der Weihnachtsfeiern bis auf weiteres jedes Jahr die Patenschaft für derzeit zwei Kinder von der Organisation Plan Deutschland zu finanzieren. Diese Organisation fördert Kinder, die prinzipiell in ihren Familien und in ihren bisherigen Wohnorten leben, denen aber das nötige Geld zum (Über)leben fehlt. Plan leistet in diesem Sinne Hilfe zu Selbsthilfe und fördert nicht einzelne Personen, sondern ganze Gemeinden durch verschiedene Bildungs- und Unterstützungsprogramme. Aus der Gemeinde wird pro Familie nur einem Kind als sponsored child eine besondere Rolle zugedacht.
Die Schule als Förderer kann sich dabei jedes Jahr neu entscheiden, ob die Patenschaft im kommenden Jahr weitergeführt werden soll oder nicht. Diese recht flexible Form der Förderung ist für beide Seiten offen - die Patenschaft endet automatisch, wenn das Kind erwachsen wird und in einer eigenen Familie lebt oder wenn die Familie in einen anderen Ort oder Landesteil umzieht, der nicht von PLAN-Programmen gefördert wird.
Bestandteil der Patenschaft ist, dass das Patenkind (oder die Familie) mindestens einmal im Jahr schreibt, was es erlebt hat und wie es ihm geht. Es berichtet, was es in der Schule neues gibt, über Familie, Freunde und über das tägliche Leben und schickt Fotos. So kann sich eine lebendige Form einer Beziehung zueinander entwickeln, ohne zu sehr in das Leben des einzelnen Kindes einzugreifen. Im Gegenzug bekommt das Kind mindestens einen Brief vom Förderer aus Deutschland pro Jahr zurück. In der Schule Kisdorf übernimmt jeweils eine 7.Klasse für ein Jahr die "Verantwortung" für ein Patenkind. Wir schreiben mehrere Briefe, schicken zu Weihnachten und zum Geburtstag ein kleines Päckchen mit einer Aufmerksamkeit und wollen so den Kontakt aktiv halten.

 


Martina Pietsch
Lehrerin unserer Schule



Logo Plan Deutschland






Hier findet Ihr Details zu
Patenkind Helen Ruby,
Patenkind Arjay.




 


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