(jlrt;j.j.)
Wie viele andere Schulen bleibt auch unsere nicht vom Vandalismus verschont. Doch es bleibt nicht bei einfachen Kratzern an Heizungen, sondern es wird auch anderes Schuleigentum mutwillig zerstört. Hier unsere Top-Ten des Vandalismus.
Platz 10 – Müllhaldenalarm:
Das tägliche Leben in der Schule wird immer mehr zu einem Parcours durch Flaschen, Papierbasteleien, Essensreste und weiteren unansehnlichen Überbleibseln. Es scheint beinahe so, als wären die Mülleimer des Mülls überdrüssig und sie spucken ihn einfach aus.
Platz 9 – Sind hier Katzen am Werk gewesen?
An vielen unerwarteten Stellen tauchen verwunderlicherweise Kratzer auf. Heizungen, Lampen und weiteres wird aus unerfindlichem Grund zum „Kratzbaum“. Hat die Schule ein neues Maskottchen, das hier sein Unwesen treibt oder spuken hier andere Geister herum, die für die ominösen „Krallenspuren“ verantwortlich sind?
Platz 8 – Achtung: Klebefalle !!
Als wäre der Müllhaldenparcours nicht genug, muss man auch noch Klebfallen in Form von Kaugummis ausweichen, um sich nicht für einige Zeit mit der Schule zu „verbinden“. Auch sollte man nur unter Tische greifen, ohne vorher einen kritischen Blick unter sie geworfen zu haben. Sonst wird die Schulstunde möglicherweise zu einer ekeligen Angelegenheit.
Platz 7 – Nicht nur Lehrer gehen
hier die Wände hoch ...
Auch wenn das alte Sprichwort „so wütend, dass man die Wand hoch laufen könnte“ bei den Lehrern im übertragenem Sinne gemeint ist, nehmen es Schüler bei uns anscheinend wortwörtlich. In theoretisch unerreichbaren Höhen findet man Schuhabdrücke aller Art vom Wanderschuh bis hin zu High-Heels. Wird dies durch neue Technik möglich oder sind die Schüler bei uns einfach besonders gelenkig? Wir wissen es bislang leider noch nicht!
Platz 6 – Scheren ohne Höhenangst
Schon lange haben es Lehrer und Hausmeister aufgegeben, die Deckenplatten in den Klassenräumen austauschen zu lassen. Denn es scheint beinahe so, als ob Scheren jeglicher Art magisch von der Decke angezogen würden. So kommt es immer wieder dazu, dass Scheren z.B. über Lehrerpulten scheinheilig in der Decke stecken... Und niemand weiß warum...
Platz 5 – Eingeschränkte Schranknutzung...
Schränke haben an unserer Schule meist keine glorreiche Zukunft. Oft leiden sie schon nach wenigen Nutzungstagen an chronischen Schmerzen, verursacht durch Amputationen von Türen, Fächern und weiteren lebenswichtigen Einzelteilen. Da bleibt manchem Schrank nur eine Möglichkeit Depressionen abzubauen: Das herkömmliche Ritzen oder Ankokeln. Da Arme und Beine hierzu ja nicht mehr vorhanden sind, erledigen Schüler diesen Job gerne für ihre täglichen Begleiter in der Schule.
Platz 4 – Wie schön war doch die Steinzeit
Nicht nur Wissenschaftler
können glaubhafte Beweise dafür liefern, dass der Mensch sich langsam zurück
entwickelt. Auch unsere Schule liefert Beweise für die, so glauben viele, weit
hergeholte Theorie. Sollten Sie einmal das hiesige Teilzeitreservat des
sogenannten „homo
discentes“ (lat. Homo = Mensch;
discentes = Schüler) besuchen, beachten Sie bitte die kunstvoll ausgeschmückten
Wand- und Deckenmalereien in der ehemaligen „Insel“ im Eingangsbereich. Hier
sind zahlreiche nützliche Informationen für die Nachkommen aufgezeichnet. Und
ganz ohne Papier!
Seit einiger Zeit sind solche
„Wandgemälde“ auch außerhalb des angestammten Reviers zu finden. Ein gutes
Beispiel liefert uns dafür die kleine Turnhalle.
Platz 3 – Türen haben auch Gefühle!
Einem Schüler wird im Schulalltag schon mal so manches abverlangt. Irgendwann ist aber die Grenze erreicht, an der man sagt: “Nein, jetzt reicht’s!“.
Doch nicht nur Schüler haben ihre
Grenzen. Auch Türen stoßen manchmal an ihre Leistungsbarrieren. Denn wenn
Schüler Stress haben, wer leidet dann primär? NaTÜRlich die Klassentür
oder eine andere sich in der Nähe befindende Freundin bzw. Bekannte.
Tja, eine Tür hat von geübten Stößen
über ungeschickte Tritte schon so manches auszuhalten. Da würde sich so manche
Leidende schon mal freuen, diese Tür hinter sich zu schließen und in ein neues
Leben gehen zu können.
Platz 2 – Seit wann haben wir
Klappstühle?
Schon lange ist jedem, der die Schule
besucht (hat), klar: Draußen lernt es sich besser. Dennoch weigert sich die
Lehrerschaft meist, ihre Schulstunden an die frische Luft zu verlegen. Darum
sehen sich viele Schüler gezwungen, Eigeninitiative zu ergreifen. So wird
einfachstes Mobiliar schnell und effektiv in modische Klappstühle und –tische
verwandelt. Zwar sind sie recht einfach zu handhaben und leicht abzubauen, aber
leider eignen sich die meisten Kreationen nicht mehr für den Schulalltag: Sie
sind einfach zu wackelig.
Platz 1 –Toilettengang inklusive
Kunstausstellung
Frauen und Rowdies? Wie passt das denn?
Doch wenn man einmal die Damentoilette unserer Schule besucht, wird man eines
besseren belehrt. Hier kann man alles finden; von losen Papiereimern bis hin zu
kaputten Kacheln. Und als wollte die feine Dame von ihren Schandtaten ablenken,
werden Portraits von Mitschülerinnen angefertigt und Tabellen über süße Jungs an
die Wände geschrieben, die alle Aufmerksamkeit auf sich lenken.
Doch die jungen Herren unserer Schule
haben nicht viel mehr Anstand. Auch hier findet man allerlei Kritzeleien und
herumliegendes Toilettenpapier vor.
Schon lange weigert sich daher die
Lehrerschaft, diese Toiletten zu betreten. Was für ein Glück, dass es die
Lehrertoiletten gibt.
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